KRANKHEITSBILDER - BESCHREIBUNG


Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises

Definition

Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises ist ein Gattungsbegriff für teilweise sehr unterschiedliche Krankheiten, deren gemeinsames Kennzeichen schubweise Schmerzen und Funktionsstörungen des Bewegungsapparates sind.

Hintergrund

Der Terminus "Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises" umfasst u.a.

  • entzündliche Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen (z.B. rheumatoide Arthritis, Spondylitis ankylosans),
  • degenerative Gelenk- und Wirbelsäulenveränderungen (z.B. Arthrosen, Spondylosen),
  • entzündliche und nichtentzündliche Krankheiten der Weichteile (sog. "Weichteilrheumatismus")
  • systemische Bindegewebs- und Gefäßerkrankungen (Kollagenosen, Vaskulitiden), sowie
  • Manifestationen bestimmter Stoffwechselkrankheiten (z.B. Gicht).

 Therapie

Die Therapie ist abhängig von der genauen Diagnose. Typische Grundbausteine der Behandlung sind physikalische Therapie, medikamentöse Therapie (z.B. NSAR, Glukokortikoide) und operative Therapie.

Gefunden bei:

/flexikon.doccheck.com

Multiple Sklerose

Multiple Sklerose (MS) ist eine entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems, die das Gehirn und das Rückenmark umfasst und meist im frühen Erwachsenenalter beginnt. Die Krankheit lässt noch viele Fragen unbeantwortet und ist in Verlauf, Beschwerdebild und Therapieerfolg von Patient zu Patient so unterschiedlich, dass sich allgemeingültige Aussagen nur bedingt machen lassen. Aus diesem Grund ist MS auch als "Krankheit mit den 1000 Gesichtern" bekannt. Schätzungen zufolge leben weltweit ca. 2,5 Millionen Menschen mit MS. Die Verteilung ist nicht gleichmäßig: die Erkrankungshäufigkeit steigt mit der geographischen Entfernung vom Äquator an. In Deutschland leben nach neuen Zahlen des Bundesversicherungsamtes mehr als 240.000 MS-Erkrankte. jährlich werden ca. 2.500 Menschen neu mit MS diagnostiziert. Frauen erkranken etwa doppelt so häufig wie Männer. Die Erkrankung wird in der Regel zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr festgestellt - mit geringerer Häufigkeit tritt sie aber auch schon im Kindes- und Jugendalter auf. Erstdiagnosen nach dem 60. Lebensjahr sind selten.

Gefunden bei:

https://www.dmsg.de

Osteoporose

Eine Osteoporose entwickelt sich langsam, still und meist unbemerkt, es gibt eine Vielzahl von möglichen Einflussfaktoren. Mit der Therapie ist es ähnlich, es dauert und es gibt nicht nur einen klaren Weg, sondern viele unterschiedliche Bausteine. Um das Krankheitsbild zu verstehen, bedarf es etwas Geduld - das Gleiche gilt dann auch für die Behandlung. Der Name leitet sich vom griechischen 'osteo' für Knochen und 'poros' für die Pore, das Loch ab - übersetzt bedeutet dies "poröser Knochen". Nun weiß jeder, dass unser Körper von den Knochen bzw. dem Skelett gehalten wird, während die Muskeln für die Bewegung zuständig sind. Knochen und Muskeln spielen zusammen. Und genau, wie wir uns mit einer schwachen Muskulatur, d.h. wenig Kraft, uns nur eingeschränkt bewegen können, bietet ein schwacher Knochen nur wenig Halt. Beide, Knochen und Muskeln, sind lebendes Gewebe und verändern sich je nach Lebensalter und auch je nach Beanspruchung (Training, Belastung). Wenn jetzt mit zunehmendem Alter die Knochensubstanz zu stark abnimmt, steigt damit das Risiko eines Knochenbruchs. In gewissem Umfang ist das normal - ältere Menschen sind meist nicht nur von der Muskelkraft her schwächer, sie haben auch ein schwächeres Skelett.

Gefunden bei:

https://www.osd-ev.org/osteoporose/